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Große Studie bestätigt:                            

Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl schützen das Herz!

Die in Japan durchgeführte JELIS-Studie mit 18.500 Teilnehmern zeigte eine deutliche Senkung von kardialen Ereignissen.

Die Ergebnisse wurden weltweit u.a. im renommierten Medizin-Fachjournal The Lancet (2007 / 369) publiziert. Die kardiologischen Fachgesellschaften widmen ihnen eine große Aufmerksamkeit.

Japanische Forscher haben bewiesen, dass eine zusätzliche Fischöl-Einnahme positive Effekte auf die Herzgesundheit hat. Das ist um so bemerkenswerter, da in Japan die Ernährung traditionell bereits reich an Fisch ist.

Die Studie zeigte, dass sich durch die zusätzliche Gabe von Omega-3-Fettsäuren zur konventionellen medikamentösen Statinbehandlung die Rate der kardialen Ereignisse bedeutsam senkte. In der JELIS-Studie (Japan EPA Intervention Study) wurde die Hypothese untersucht, ob die Langzeit-Anwendung von Eikosapentaensäure (EPA), einer der Omega-3-Fettsäuren im Fischöl, wirksam koronare Herzerkrankungen bei japanischen Patienten mit Hypercholesterinämie unter Statinbehandlung reduziert. An der Studie nahmen18.645 Patienten teil, die alle mit einem niedrig dosierten Statin behandelt wurden. Über 9000 der Studienteilnehmer erhielten zusätzlich 1.800 mg/Tag hochgereinigte EPA- Omega-3-Fettsäure in Kapseln. Nach einer mittleren Nachuntersuchungszeit von 4,6 Jahren betrug die Rate kardialer Ereignisse (plötzlicher Herztod, Myokardinfarkt, instabile Angina pectoris, notwendige Revaskularisation) in der nur mit Statinen behandelten Gruppe 3,5 Prozent versus 2,8 Prozent in der EPA-Gruppe. Studienleiter Dr. M. Yokoyama aus Kobe berichtete beim Kardiologenkongress in Dallas, dass die akuten Herzerkrankungen signifikant um 19 Prozent niedriger waren. Vor allem das seltenere Auftreten von instabiler Angina pectoris trug entscheidend zu dieser Reduktion bei. Dies sei wenig überraschend schreibt der Kardiologe Professor Dariush Mozaffarian aus Boston in einem Kommentar zur Studie (Lancet 369, 2007, 1062). Mozaffarian erklärt dies damit, dass niedrige Dosen von Fischöl vor allem ventrikuläre Arrhythmien verhindern und so einem Herztod vorbeugen. Hohe Dosen der Fischöl-Fettsäuren EPA und DHA hätten zudem eine Triglyzerid-senkende, antihypertensive und anti-entzündliche Wirkung. Dies habe möglicherweise den Zusatznutzen bei nicht-tödlichen Ereignissen bewirkt.

Die Jelis-Studie bestätige damit das was bereits in zahlreichen vorhergegangenen weltweiten Studien bewiesen wurde.

Als einen der Höhepunkte der 40. Jahrestagung der American Heart Association veröffentlichte Jian-Min Yuang (University of Southern California, Los Angeles, USA) die Ergebnisse einer prospektiv angelegten epidemiologischen Langzeitstudie, durchgeführt auf dem chinesischen Festland in Shanghai (China).

An mehr als 18.200 männlichen Personen wurde der Einfluss einer erhöhten Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren auf die Reduktion des Risikos tödlich verlaufender Herzinfarkte untersucht. Während eines Beobachtungszeitraumes von über 12 Jahren verminderten Omega-3-Fette in hohen Dosen signifikant das relative Risiko eines tödlichen Infarktes um 60-70% gegenüber der Vergleichsgruppe - und dies selbst nach Korrektur um andere Risikofaktoren.

Die Autoren der Shanghai-Studie gehen davon aus, dass die ausgeprägten antiarrhythmischen Effekte von Omega-3-Fettsäuren maßgeblich an den Mechanismen der Vorbeugung von Herztod beteiligt sind. Omega-3-Fettsäuren haben darüber hinaus blutverdünnende und blutflußfördernde Eigenschaften sowie blutfettsenkende Effekte. Letztere wurden z.B. bereits 1992 in eindrucksvoller Weise nach der Gabe von Omega-3-Fettsäuren an über 300 Probanden im Rahmen einer siebenjährigen Studie von Saynor und Gillot nachgewiesen.

Auf den Punkt gebracht:
Omega-3-Fettsäuren sind herkömmlichen Medikamenten in Bezug auf die genannten herzschützenden Eigenschaften überlegen. Keine Studie zu einem Medikament hat bislang so überzeugende Daten wie die Nachweise zu Omega-3-Fettsäuren liefern können.  

Sind Sie erstaunt über das was sie soeben gelesen haben?
Wenn ja, dann denken Sie doch bitte einmal über diese Frage nach:
Ist ein Mensch erkrankt, weil seinem Körper ein bestimmtes Medikament gefehlt hat? oder Ist ein Mensch krank geworden, weil seinem Körper über längere Zeit die Ausgewogenheit an lebensnotwendigen Vitalstoffen in der richtigen Menge fehlte?

Machen Sie sich bitte deutlich: so wie kein Mensch ohne Luft und ohne Wasser leben kann, so kann er auch ohne Vitalstoffe nicht leben. Nimmt er längerfristig über die Nahrung zu wenig Vitalstoffe auf oder stimmt ihr Verhältnis zueinander nicht, so wird er natürlichen Gesetzen folgend erkranken.

Diese Erkenntnis sollte in der modernen Diagnostik viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Damit wird dann der Weg von der symptomorientierten zur ursachenorientierten Behandlung frei.

Kein Arthrosepatient z.B. wird etwas dagegen haben, wenn er statt eines herkömmlichen Schmerzmittels moderne nebenwirkungsfreie Vitalstoffe bekommt, welche ebenfalls den Schmerz reduzieren aber zusätzlich das Potential beinhalten den Gelenkabbau zu stoppen und den Knorpelneuaufbau anzuregen.

Krankheiten, mal akut, mal -oft unbemerkt- schlechend
Durch einen Vitalstoffmangel bedingte Krankheiten können sowohl akut (z.B. Erkältungen bei einem zu schwachen Immunsystem), als auch langfristig nach Monaten oder Jahren entstehen (z.B. Arthrose, Bluthochdruck, Osteoporose, Herzerkrankungen und viele mehr). Dank der Vitalstoffmedizin stehen jetzt hervorragende neue Therapiemöglichkeiten insbesondere auch bei chronischen Erkrankungen zur Verfügung.

Bitte beachten Sie:
Die Hinweise auf dieser Seite dienen ausschließlich Ihrer Gesundheitsinformation. Sie nicht als Anleitung für eine Eigentherapie bestimmt. Wenn Sie bereits Medikamente einnehmen kann es bei höheren Dosierungen von Vitalstoffen zu Interaktionen kommen. Bitte führen Sie, wenn Sie nicht selbst ausgebildeter Fach-Therapeut sind, keine Eigentherapien durch sondern wenden Sie sich an einen Spezialisten für orthomolekulare- oder Vitalstoffmedizin. Gerne stehe ich Ihnen mit meinem Wissen zur Verfügung.  

                                                                                           

 

Gerd-Uwe Kunow, Vitalstoffberatung/ Therapie  | gukvital@web.de